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Wiener Staatsoper: Medea
Der große zeitgenössische Komponist Aribert Reimann schrieb für die Wiener Staatsoper die Oper Medea nach der gleichnamigen Tragödie von Franz Grillparzer. In der Titelpartie ist Marlis Petersen zu hören. |
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Wie schwer muss eine Frau seelisch verletzt worden sein, wenn sie sich vom ehemals heiß geliebten Mann für immer lossagt und die gemeinsamen Kinder tötet? Von ihrem Gatten Jason verraten und zutiefst gekränkt, rächt sich die verstoßene, von allen angefeindete sowie verzweifelte Medea auf eben diese Weise. Aribert Reimann, einer der bedeutendsten und gefragtesten Komponisten der Gegenwart, Schöpfer zahlreicher erfolgreicher Musiktheaterwerke, nahm sich des Medea-Stoffes an und schrieb nun für die Wiener Staatsoper, der Grillparzerschen Version folgend, seine eigene Interpretation dieses Mythos.
Besetzung:
Dirigent: Michael Boder
Medea: Marlis Petersen
Kreusa: Michaela Selinger
Gora: Elisabeth Kulman
Kreon: Michael Roider
Jason: Adrian Eröd
Herold: Max Emanuel Cencic
Premiere:
28. Februar 2010, 19.30
Reprisen:
3., 6., 9., 12. März 2010
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