
 |
 |
|
Zum letzten Mal in dieser Saison |
| Wolfgang Amadeus Mozart |
 |
 |
 |
| Mit der "Entführung aus dem Serail" schuf Mozart eine gefühlvolle und mitreißende Oper, die tief in die Psychologie menschlicher Beziehungen eindringt. Die junge deutsche Regisseurin Helen Malkowsky inszenierte das erste erfolgreiche deutsche Singspiel, das 1782 im Wiener Burgtheater als Auftragswerk des Kaiserhauses uraufgeführt wurde, an der Volksoper. |
|
|
 |
 |
 |
Die Entführung aus dem Serail Regie: Helen Malkowsky Ausstattung: Bernd Franke Künstler: Gerrit Prießnitz

|
 |
Die Entführung aus dem Serail "Die Entführung aus dem Serail" hatte Schablonen wie die "Türkenmode" zu bedienen und der Idee des Auftraggebers Joseph II. über ein "Nationalsingspiel" zu entsprechen. Das Textbuch Johann Gottlieb Stephanies entsprach den Gattungskonventionen, unterschied zwischen einem "hohen" und einem "niederen" Paar, karikierte in der Figur des Osmin den Türken, wie man ihn sich 100 Jahre nach der letzten Türkenbelagerung vorstellte, und idealisierte die Herrschergestalt des Bassa Selim. Doch Mozarts Genieverstand es, die Vorgaben und Konventionen zu erfüllen und gleichzeitig zu unterlaufen. Mit der "Entführung aus dem Serail" formte er ein überragendes Opus, in dem er tief in die Psychologie menschlicher Beziehungen eindrang. Durch die äußere Fassade von Moral und Unerschütterlichkeit hindurch eröffnet er einen Blick auf das komplexe Innenleben seiner Figuren. Vier junge Menschen werden aus ihrem wohlgeordneten Leben gerissen und sehen sich mit der Notwendigkeit konfrontiert, in der fremden Umgebung eines Serails alles in Frage zu stellen, was bisher selbstverständlich erschien. |
 |
|
 |
13. September 2012 Beginn: 19.00 Uhr |
 |
| Spieldauer: 3 Stunden , Pausen: 2 |
 |
|
 |
|