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Ballettpremiere: Im siebten Himmel

Wiener Staatsoper

Die erste Premiere des Wiener Staatsballetts im Haus am Ring in dieser Saison

Die Eröffnung des Programms gehört der Tanzfolge "Marsch, Walzer, Polka" auf Musik der Strauß-Familie – eine hinreißende Hommage an Walzertraum und Tanzekstase, mit der Martin Schläpfer zugleich auf raffinierte Weise befragt, was sich gemeinhin mit dem Begriff »Wien« verbindet. Das 2006 entstandene Werk präsentiert sich in der Wiener Staatsoper nun in einem neuen Design: Susanne Bisovsky, die mit ihren experimentellen, von historischen Trachten inspirierten Arbeiten die Grenzen zwischen Tradition und Avantgarde auf kongeniale Weise auslotet, zeichnet für die Kostüme und Bühne verantwortlich. 

Gustav Mahler war »im 7. Himmel« als er an seiner 5. Symphonie arbeitete. Gezeigt hatte ihm diesen seine große Liebe und spätere Frau Alma Schindler, der er dann auch das Adagietto widmete, das nun wiederum Marco Goecke zu seinem neuen Stück »Fly Paper Bird« für das Wiener Staatsballett inspiriert. 

Mit George Balanchines "Symphony in C" in der Einstudierung der ehemaligen New York City Ballet-Ballerina Patricia Neary findet "Im siebten Himmel" schließlich ein ebenso prächtiges wie festliches Finale.

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