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Plattform Choreographie 22/23

Sechs choreographische Talente aus den Reihen des Wiener Staatsballetts

Volksoper Wien

Mit ihren Tänzerkolleg:innen entwickeln die jungen Choreographen ihre eigenen Stücke, werfen Fragen auf, die die junge Generation gerade beschäftigen, begeben sich auf die Suche nach einer eigenen Ästhetik, experimentieren, probieren aus, mal verrückt, mal als intensive Körperstudie, mal als wunderschönes Ballett oder klug erzähltes, packendes Tanztheater.

László Benedek kreiert nach dem Grimmschen Märchen Rotkäppchen ein Tanztheater über Ängste, innere Kämpfe und Zweifel.

Trevor Hayden lässt sich in Wanted von der Lebensgeschichte des legendären Gangster-Paares Bonnie und Clyde zu einem Pas de deux über Unzertrennlichkeit angesichts widrigster Umstände inspirieren.

In Martin Winters Sen öffnet sich zu Musik von Johann Sebastian Bach für einen Mann, der übermüdet von der Arbeit in der U-Bahn einschläft, eine Welt der Imaginationen, Erinnerungen, aber auch Albträume.

Um Fragen der Selbstbestimmung von Frauen dreht sich Tessa Magdas Fall no further – in der Beziehung zwischen Vater und Tochter und Frau und Mann.

Adi Hanan kreiert zu Musik des Israelis Mark Eliyahu mit Shadows ein Kammerstück über die Fragen nach der inneren Notwendigkeit von Kunst und der vollständigen Hingabe, die schöpferisches Schaffen überhaupt erst möglich macht, aber auch die Gefahr, in die Isolation zu geraten.

Für Gabriele Aimes Like a dog with two tails wird die Aufforderung „Dance like no one is watching“ zum Bewegungsimpuls – ein Stück über das Finden individueller Freiheit in einem von täglicher Routine geprägten Leben.

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