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Premiere: Macbeth

Wiener Staatsoper

Musikalische Leitung: Philippe Jordan, Inszenierung: Barrie Kosky

Die beiden Generäle Macbeth und Banquo haben für ihren Herrn, den schottischen König Duncan, eine Schlacht entschieden. Nach dem Sieg begegnet ihnen eine Gruppe von Hexen. Diese sagen Macbeth voraus, dass er König sein werde. Banquo hingegen prophezeien sie, er werde nicht König, aber Vater von Königen sein. Durch dieses Orakel erschrocken und zugleich angespornt, ermordet Macbeth mit seiner Frau als Komplizin den König. Da es ihnen gelingt, den Verdacht auf den Königssohn zu lenken und dieser den Verdacht durch seine Flucht zu bestätigen scheint, steht Macbeths Machtergreifung nichts mehr im Wege. Doch auch nach Macbeths Krönung geht das Morden weiter. Zunächst entscheidet das Paar, Banquo ebenfalls aus dem Weg zu räumen, um zu verhindern, dass sich der zweite Teil des Hexenspruches erfüllt. Aber der ermordete Kamerad sucht Macbeth als Geistererscheinung heim. Um Klarheit über sein Schicksal zu gewinnen, begibt sich Macbeth erneut zu den Hexen, erhält aber widersprüchliche und verwirrende Voraussagen, die ihn zu neuen Mordtaten treiben. Lady Macbeth, die bisher der entschlossenere Teil des machthungrigen Paars war, zerbricht als erste an ihrer Schuld: Sie verrät sich schlafwandelnd und stirbt. Unterdessen sammeln sich die Gegner Macbeths.

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