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Richard Wagner: Die Walküre, 1. Aufzug

Volksoper Wien

Konzert

„Der Fremdling zieht mühelos das Schwert aus dem Stamm, und wir erleben die Wiedervereinigung der Zwillingsgeschwister Siegmund und Sieglinde. Es handelt sich dabei um Inzest und Ehebruch. Man ist begeistert.” (Loriot)

Loriots Der Ring an einem Abend war an der Volksoper bereits zu sehen. Doch Standardrepertoire ist der Ring am Gürtel sicherlich nicht. Nun zeigen wir also in konzertanter Form das kompakte Drama, das den ersten Akt der Walküre umfasst.

Der oberste Gott Wotan ist Vater der Zwillinge Siegmund und Sieglinde. Die Zwillinge werden in jungen Jahren voneinander getrennt. Hundings Räuberbande tötet die Mutter, entführt Sieglinde und zwingt sie zur Heirat mit Hunding. Auf dem Hochzeitsfest sticht ein Fremder (Wotan) ein Schwert in den Stamm einer Esche. Bis dato ist es niemandem gelungen, das Schwert herauszuziehen. Von Räubern gejagt, sucht Siegmund Unterschlupf im Haus von Hunding. Er wird von Sieglinde liebevoll umsorgt. Als Hunding nach Hause zurückkehrt, erkennt er in Siegmund den Feind, den er mit seiner Sippe gejagt hat. Trotzdem bietet er Siegmund für eine Nacht Unterschlupf. Als Sieglinde Siegmund von dem Schwert erzählt, zieht er es mühelos aus dem Stamm. Siegmund und Sieglinde erkennen, dass sie Zwillinge sind. Sie fliehen und werden in dieser Nacht den Helden Siegfried zeugen.

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