Mit Josef Luftensteiner verlieren wir einen bedeutenden Künstler, einen leidenschaftlichen Vertreter der Interessen seiner Kolleg:innen und des Konzerns, einen geschätzten Weggefährten und einen außergewöhnlichen Menschen. Sein Wirken, seine Menschlichkeit und seine Verdienste um die Volksoper Wien und die Österreichischen Bundestheater werden unvergessen bleiben.
Neben seiner künstlerischen Arbeit engagierte sich Josef Luftensteiner mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Anliegen der Mitarbeiter:innen. Als Mitglied des Zentralbetriebsrats der Österreichischen Bundestheater, Betriebsrat der Volksoper Wien sowie Aufsichtsratsmitglied der Bundestheater-Holding und der Volksoper Wien setzte er sich mit Nachdruck für Fairness, soziale Verantwortung und gute Arbeitsbedingungen ein.
Seine enge Verbundenheit mit der Volksoper Wien und den Österreichischen Bundestheatern sowie sein unermüdlicher Einsatz für die Menschen vor, auf und hinter der Bühne machten ihn zu einer hochgeschätzten Persönlichkeit.
„Mich persönlich trifft der Tod von Josef Luftensteiner zutiefst. Gerade in den vergangenen Monaten zu Beginn meiner Amtszeit war er für mich ein wichtiger Ansprechpartner, dessen Rat, Erfahrung und Einschätzungsvermögen ich sehr geschätzt habe. Josef Luftensteiner war nicht nur ein engagierter Interessenvertreter der Mitarbeiter:innen, sondern auch ein wesentlicher Mitgestalter unseres Konzerns. Mit großer Umsicht gelang es ihm stets, die Weiterentwicklung der Österreichischen Bundestheater voranzutreiben, ohne dabei die Anliegen und Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen aus den Augen zu verlieren. Sein Engagement, seine Haltung und seine Menschlichkeit werden uns fehlen. Sein Andenken wird in unserem Konzern fortleben.“, so Sonja Hammerschmid, Geschäftsführerin der Bundestheater-Holding.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm freundschaftlich und beruflich verbunden waren.
Foto: KS Josef Luftensteiner als Frank in „Die Fledermaus, 2012“, © Barbara Pálffy